Chronik der Familie Kanzler


Die über 200 jährige Geschichte der Kanzlers von der Gerberei zur Mode.

1796

Der Rotgerber Lorenz Kanzler lässt sich in Pfaffenhofen nieder und erwirbt das Rotgerberanwesen in der Münchner Straße 18 sowie die Bäckerbehausung in der Scheyerer Straße 6 mit dem, an der Stadtmauer liegenden Turm.

1927

Alfons Kanzler betreibt in der Löwenstraße 18 eine Teigwarenfabrik.

1930

Er erweitert den Betrieb um einen Eiergroßhandel. Während dem zweiten Weltkrieg wird die Fabrik zunächst von Ludwig Kanzler weitergeführt bevor sie 1943 von der Wehrmacht als Funkwerkstätte beschlagnahmt wird. Nach Alfons Kanzlers Tod im April 1945 werden die Maschinen verkauft und der Betrieb eingestellt.

1946

Seine Frau Maria Kanzler (geb. Schrag) erwirbt die Genehmigung zum Geschäftsbetrieb von Margarete Wilhelm, die Albert Schreyers Textilhandel am Hauptplatz fortgeführt hatte. Die gelernte Verkäuferin und Witwe mit vier Kindern betreibt nun in der Löwenstraße ein Textilgeschäft, den Grundstein des heutigen Traditionsunternehmens.

1957

Maria Kanzler übergibt den Betrieb an ihren Sohn Manfred und seine Frau Paula Kanzler (geb. Böswirth), die aus dem Textilgeschäft mit Vollsortiment mit der Zeit ein Modehaus machen. Damit einher geht auch die Übernahme des Hopfenhandels und –Anbaus als Nebenerwerbsquelle in der dritten und letzten Generation.

1995

Die Tochter Eva Kanzler tritt ihre Nachfolge an und spezialisiert sich auf Damenmode.

2004

Ihre Schwester Margot Kanzler steigt in das Unternehmen ein und eröffnet unabhängig vom Stammhaus das ka.2 in der Löwenstraße 20 mit einem Outdoor- und Funktionssortiment für Damen, Herren und Kinder.

2014

Die Umgestaltung des Traditionsunternehmens beginnt mit dem Abriss und Neubau in der Löwenstraße 20.

2015

Das modernisierte und neu ausgerichtete Modehaus Kanzler eröffnet in der Löwenstraße 18-20 auf einer Gesamtfläche von 280m² mit neuer Optik und erweitertem Sortiment.
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